Wissenswertes

Wissenswertes rund um den Mops

Mops ABC


 

Mops ABC

 

Augen

Die Augen des Mops sind groß, rund und ... nun ja etwas glupschig, d.h. sie sind etwas hervor stehend. Das macht sie anfällig für Verletzungen. Daher spielen Sie bitte nicht mit Stöckchen mit Ihrem Mops. Die Bruchkanten sind oft sehr scharf und spitz und können die Augen verletzen. Besser geeignet sind z.B. Abschnitte vom Gartenschlauch. Auch bei Begegnungen mit Katzen oder beim Toben mit anderen Hunden kann es zu Hornhautverletzungen kommen. Nehmen Sie es bitte nicht auf die leichte Schulter, wenn der Mops ein Auge zugekniffen hält oder wenn es stark tränt. Suchen Sie einen Tierarzt auf, um das Auge behandeln zu lassen, damit dauerhafte Schäden vermieden werden können.

Beige oder schwarz

Ob Sie einen beigen oder einen schwarzen Mops bevorzugen, ist Geschmackssache. Da der Mops besonders zur Zeit des Fellwechsels sehr haart, wird von Mopsbesitzern empfohlen, die Farbe Ihres Mops nach der bevorzugten Farbe Ihrer Kleidung oder der Ihrer Polstermöbel auszusuchen. ;-) Der beige Mops hat durch die schwarze Maske, die schwarzen Ohren und die Schönheitsflecke auf den Wangen mehr Kontraste, und die Falten kommen durch den Schattenwurf besser zur Geltung. Der schwarze Mops sieht aber einfach edel aus. Darum meine Empfehlung: einen schwarzen und einen beigen Mops.

China

Der Mops wurde ursprünglich am Kaiserhof des alten China gezüchtet als reiner Begleit- und Schoßhund.  Und noch heute weiß der Mops ein Seidenkissen zum schlafen zu schätzen und betrachtet den Schoß seines Besitzers als seinen natürlichen Lebensraum und Privileg. Später gelangte der Mops als Geschenk an europäische Königshäuser nach Europa.

Duschen

Duschen, waschen und shampoonieren sind dem Mops wie jedem Hund ein Greuel. Darum beschränken Sie diese Prozedur auf die Male, wenn es unumgänglich ist, weil der Mops sich z.B. in etwas Unerfreulichem gewälzt hat. Verwenden Sie nur Hundeshampoo, das der Haut und dem Fell kein Fett entzieht, um die natürliche Schutzfunktion nicht zu zerstören.  

Erziehung

Ein bisschen Erziehung muss sein! Für die Sicherheit Ihres Mopses und für ein harmonisches Zusammemleben muss der Mops die Kommandos "Komm",  "Sitz", "Platz" und "Bleib" befolgen und leinenführig sein. Beginnen Sie schon mit dem kleinen Welpen liebevoll und konsequent mit dem Training. Es empfielt sich auch, die Welpenstunde einer Hundeschule mit dem Moppel zu besuchen. 

Entwurmen

Darmparasiten können zu ernsten Schäden der Organe führen, und eine Übertragung auf den Menschen ist möglich. Darum sollten Sie ihren Moppel unbedingt nach Vorschrift des Tierarztes und mit den dort erhältlichen Wurmkuren regelmäßig entwurmen. 

Futter

Welche Fütterungsart Sie für Ihren Moppel wählen, ist eine Glaubensfrage und hängt davon ab, wieviel Zeit und Sorgfalt Sie der Ernährung Ihres Mops widmen können und wollen. Selbst zubereitetes Futter ( ob Rohfütterung BARF oder gekochtes Futter ) schmeckt dem Hund oft am besten und Sie sind sich sicher, welche Zutaten darin enthalten sind. Es bedarf aber auch einiger Kenntnis und Sorgfalt, damit die Zusammensetzung stimmt. Eine Ernährung mit hochwertigem Fertigfutter ( s.g. Premiumqualität ohne Geschmacksverstärker oder künstliche Farbstoffe )  bietet eine gute Alternative, die von Tierätzten wegen der überprüften, gleichbleibenden Qualität und Zusammensetzung empfohlen wird. Ich rate zu einem guten Trockenfutter. Sie können es problemlos bevorraten und lagern und Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, ob Ihr Moppel alles bekommt, was er braucht. Es gibt zudem den angenehmen Nebeneffekt, dass die Kotmenge viel kleiner ist.  Ein bisschen Abwechslung z.B. etwas Rinderherz, Quark, Apelspalten, gedünstetes Gemüse oder Fisch macht dem Moppel und dem Besitzer, der ihn verwöhnen will, zwischendurch trotzdem Freude. Der Mops ist ein guter Esser und neigt zum dick werden, wenn zu viel gefüttert wird bei zu wenig Bewegung. Also behalten Sie das Gewicht Ihres Möppels im Blick ( ohne zwanghaft zu sein ) und reduzieren Futter und steigern die Bewegung bis das Gewicht wieder stimmt. Schauen Sie von oben auf Ihren Mops. Wenn Sie eine Taille erkennen können, ist alles o.k.

Geräusche

Der Mops kann erstaunliche Geräusche von sich geben. Er grunzt, schnurrt, schnarcht, schnüffelt, gurrt und stöhnt effektvoll, um nur einiges aus der Palette seiner Lautäußerungen zu nennen.  Als Mopsbesitzer gewöhnt man sich daran, dass der Mops immer irgendwie Mopstöne von sich gibt. Zu Missverständnissen kann es kommen, wenn andere Hunde durch die Mopsgeräusche irritiert sind. Nicht selten werde ich gefragt, "Warum knurrt sie denn so?" Oder Katzenbesitzer stellen erstaunt fest, "Ihr Hund schnurrt ja wie meine Katze."  

Haaren

Der Mops haart besonders zur Zeit des Haarwechsels und obwohl die Haare kurz sind, haften sie an der Kleidung, den Autositzen und Polstermöbeln. Da hilft nur bürsten mit einer Gumminoppelbürste, um lose Haare beim Mops zu entfernen und Fusselbürsten, Kleberollen etc. für Frauchens neuen Leinenblazer...  

Halsband oder Geschirr

Es gibt ganz bezaubernde und rattenscharfe Halsbänder mit Strass, Nieten, Zebrafell etc. in den entsprechenden Spezialgeschäften und Bestellseiten.  Der Mops hat ohne Zweifel Modellqualitäten und sieht einfach zum klauen aus mit solchen stylischen Schmuckhalsbändern. Alltagstauglich sind Halsbänder für den Mops nicht. Da er ( verzeihung, Emma ) keinen Hals hat, zieht er seinen kleinen Kugelkopf einfach raus aus dem Halsband und läuft über die Straße, weil dort sein liebster Spielkumpel ist. Also überall, wo der Mops wirklich gesichert sein sollte, empfehle ich ein einfaches verstellbares Brustgeschirr.

Hitze

Der Mops ist sehr hitzeempfindlich. Bedingt durch seinen kurzen Fang kann er nicht so gut wie andere Rassen Hitze durch Hecheln ausgleichen. Vermeiden Sie intensive Sonne, sorgen Sie für Schatten und für Wasser auch unterwegs. ( Es gibt für Hunde praktische Wasserflaschen mit ausklappbarem Trinkschälchen ) Besonders der junge Mops muss manchmal davon abgehalten werden, sich bei Hitze und beim Toben mit anderen Doggies total zu verausgaben. Darum machen Sie im Hochsommer große Spaziergänge in den kühleren Morgen- oder Abendstunden. Bedenken Sie, dass intensive Sonneneinstrahlung Ihr Auto in einen Backofen verwandelt und lassen Sie Ihren Mops nie allein im Auto zurück in der Annahme, dass Sie es ja im Schatten geparkt haben. Die Sonne wandert oft schneller herum, als Sie das erwarten und das Auto wird so zur tödlichen Falle. Sollte Ihr Mops trotz Vorsicht einmal so überhitzt sein, dass er sich im Schatten nicht schnell erholt, wickeln Sie ihn in nasse Handtücher ein. Die Verdunstungskälte bringt die Temperatur wieder runter.

Immer dabei

Der Mops liebt sein Menschenrudel über alles und es gibt nichts Schöneres, als mit seinem Menschenrudel umher zu streifen. Am liebsten natürlich in der Natur bei ausgedehnten Spaziergängen aber auch bei allen anderen Unternehmungen. Vom Friseurbesuch bis Biergarten ist der Mops liebend gern dabei. Der Mops ist in der Regel überall ein gern gesehener Gast, weil er bei etwas Erziehung kultiviert, kinderlieb, aufgeschlossen und freundlich ist.

Impfen

Impfen ist eine wichtige Gesundheitsprävention. Es wird gegen Viruserkrankungen geimpft, die einen schweren oft tödlichen Verlauf nehmen können: Tollwut, Staupe, Zwingerhusten und Leptospirose. In den ersten Wochen ihres Lebens erhalten die Welpen über die Muttermilch Abwehrstoffe gegen solche Viruserkrankungen, gegen die die Mutter Antikörper gebildet hat. Nach 6 Wochen reicht diese Immunabwehr für die Welpen nicht mehr aus, so dass sie durch eine zweimalige Grundimmunisierung und später durch jährliche Auffrischimpfungen geschützt werden müssen. Bei Reisen ins Ausland müssen Sie den Impfpass Ihres Hundes bei sich führen. 

Junge oder Mädchen

Mopsjunx und Mopsmädels unterscheiden sich im Aussehen schon sehr deutlich. Der Rüde ist insgesamt kräftiger und größer, der Kopf ist bulliger. Hündinnen sind zarter und haben feinere Köpfchen. Hündinnen sind in der Regel anhänglicher und noch stärker an ihre Menschen gebunden als Rüden. Wenn Sie sich für einen Rüden entscheiden, müssen Sie damit leben, dass er nicht nur an jedem dritten Baum sein Beinchen hebt, sondern auch dort wo es nicht so angbracht ist, an der Pferdeputzbox in der Stallgasse, an Nachbars Rosenstock etc. Wenn Sie sich für eine Hündin entscheiden, müssen Sie damit leben, dass Sie zweimal im Jahr für drei Wochen läufig wird und das bedeutet, die gewohnte Hundewiese meiden, Läufigkeitshöschen oder Babybodies mit kleinen Slipeinlagen, damit das Sofa geschont wird und während der Stehtage in der Mitte der Läufigkeit, die Hündin nie ohne Aufsicht raus lassen, auch nicht im eigenen Garten. So mancher liebeskranke Rüde ist schon von zu Hause ausgebüxt und hat sich unter dem Zaun durchgebuddelt. 

Kälte

Solange der Mops in Bewegung ist, spielt und rennt, macht ihm Kälte und Schnee nichts aus. Wenn Sie aber den Mops z.B. in der Stallgasse anbinden, während Sie Ihr Pferd putzen oder mit dem angeleinten Mops am Rodelhang stehen und Ihre Kinder beim Rodeln beaufsichtigen etc. kühlt der Mops zu stark aus. Legen Sie ihm eine alte Pferdedecke hin, damit der nicht auf den kalten Beton sitzen muss oder ziehen Sie ihm ein warmes Mäntelchen aus wasserdichtem Material an. Das Mäntelchen muss der Mops unbedingt anprobieren, die meisten Jacken, die man im Internet bestellen kann, passen dem Mops nicht.

Leckerli

Es ist nicht zu leugnen, Leckerli steigern die Motivation beim Lernen ungeheuer und da der Mops sowohl klug und lernwillig als auch verfressen ist, können Sie ihm mit Leckerli vieles beibringen. Wenn ich Leckerli sage, meine ich nicht dicke Futterbrocken sondern winzige Stückchen ( bei uns ist Fleischwurst der Renner ). Auch Leckerli haben Kalorien und Sie müssen sie von der Gesamtfuttermenge abziehen, falls Ihr Mops ein bisschen zu rund ist. Dabei sollte ein Leckerli nur ein mögliches Mittel zur Motivation und Belohnung sein neben lobenden Worten " so ist er brav" oder "feines Möpschen" oder neben Streicheln. Ein Lob oder ein Leckerli muss genau im richtigen Moment kommen, wenn es den gewünschten Effekt haben soll. Auf die Aufforderung muss der Hund direkt das gewünschte Verhalten zeigen und wird auch nur dann sofort belohnt. Es darf nicht dazu kommen, dass Ihr Mops Sie als Futterautomat ansieht, indem er selber entscheidet, ob und wann er einer Aufforderung nachkommt und dafür noch ein Leckerli abfordert;-)

Mimik

Es gibt wohl keinen Hund der so kummervoll, so schelmisch und so verständnisinnig gucken kann wie der Mops. Zugegeben ich bin da voreingenommen. Bei mir funktioniert das Kindchenschema runder Kopf, große Kulleraugen, runde Stirn und Stubsnäschen einfach perfekt. Mein Möpschen, Du bist ein Clown, ein Seelentröster und ein Kobold. Du bringst mich zum Lachen und Du kannst von einem Ohr zum anderen grinsen.

Näschen

Der Mops hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nachdem die Mopszucht lange Zeit Hunde mit extremen Merkmalen hervorgebracht hat, quasi ohne Näschen und mit Augen, die nicht nur rund sondern fast aus den Höhlen getreten sind, werden jetzt Möpse gezüchtet, die diese extremen Merkmale mit den damit einher gehenden Beeinträchtigungen nicht mehr aufweisen. Ein kleines Näschen, mit der darüber liegenden Nasenfalte, die den Nasenspiegel frei lässt, so dass eine freie Atmung möglich ist und ein rundes, ausdrucksvolles Auge, ohne Rolllider oder Verlagerung des Tränenkanals sind heute erwünschter Standard. Allerdings werden heute s.g. Retromöpse angeboten, die nichts anderes als Mischlinge mit Jack Russel Terriern sind. Das mögen im Einzelfall liebe, süße Hündchen sein aber eben keine Möpschen sondern Terriermischlinge. Also bitte nicht wundern, wennn so ein kleiner Retromops z.B. den terriertypischen Jagdtrieb zeigt oder so gar nicht die mopstypischen Verhaltensweisen zeigt.  

Ohne Furcht und Arg

Möpschen sind völlig arglos und furchtlos. Sie erwarten nie etwas Böses. So zauberhaft uns diese freudige Erwartung in der Begegnung mit dem Mops auch erscheinen mag, diese charmante Eigenschaft birgt auch Gefahren. Der Mops erwartet auch nichts Böses von Autos, Treckern, Pferdehufen etc. Darum müssen wir als Mopsbesitzer immer ein wachsames Auge auf unsere Möpschen haben.  

Pups

Bevor ich meinen Mops gekauft habe, bin ich gewarnt worden: der Mops kann ganz schlimm pupsen und neigt zu Blähungen. Ich kann das nicht bestätigen. Mein Möpschen bekommt das Trockenfutter, das ihm am besten bekommt. Kein Pups! Wenn ich aber zu große Experimente beim Füttern mache ( gerade kürzlich habe ich Hühnermägen gefüttert ) nimmt es Emmas Verdauungssysten weitaus übler als das meiner alten Schnauzermixhündin. Wie kann ein so kleiner, süßer Hund bloß so pupsen?  

Quatsch

Der Mops nimmt selten etwas übel und ist für jeden Quatsch zu haben. Er ist begeistert, wenn es ein neues Spiel, ein neues Kunststück zu erlernen, etwas neues zu entdecken gibt. Ihrer Phantasie sind da fast keine Grenzen gesetzt. Er liebt Kinder und lässt sich im Puppenwagen rumfahren oder als Osterhase verkleiden. Aber gerade deswegen müssen wir darauf achten, dass seine Gutmütigkeit nicht ausgenutzt wird. Sie sind als Erwachsener dafür verantwortlich, dass Ihre Kinder einen respektvollen Umgang mit einem so freundlichen Hund wie dem Mops lernen. 

Ringelschwänzchen

Der Mops wird beschrieben als eine Mischung aus Marzipanschweinchen, Kampfstier und Weißwurscht. Seine Wangen ziert ein dandyhafter Schönheitsfleck. Und sein Hinterteil krönt ein stramm aufgerolltes Schweineschwänzchen. Allen Mopsfans sei der wunderschöne Bildband über den Mops von Enver Hirsch empfohlen, dessen Einbandrückseite ein Schachbrett mit Mopsringelschwänzchen bildet, einfach genial. 

Schnarchen

Wenn Sie einen leichten Schlaf haben, ist der Mops nicht der richtige Begleiter ( zumindest im Schlafzimmer ) für Sie.  Er schnarcht mal mehr und mal weniger, mal lauter und mal leiser. Während ich dies schreibe, höre ich z.B. mein Möpschen zart schnarchen und ich weiß, ohne hin zu sehen, dass sie auf der Treppe liegt. Ich habe mich nicht nur daran gewöhnt, sondern ich finde das gleichmäßige Geräusch entspannend und vertraut.

Stubenrein

Wenn Sie ihren Welpen ins Haus bekommen mit etwa 10 Wochen, ist er noch nicht über längere Zeit stubenrein. Sie müssen also damit rechnen,  dass der Welpe noch die eine oder andere Pfütze in Ihre Wohnung machen wird. Der Welpe kann seine Blase noch nicht so weit beherrschen, dass er aufhalten kann. Ihre Aufgabe ist es, etwa alle zwei Stunden mit dem Kleinen nach daußen zu gehen und ihn ausführlich zu loben, wenn er sich draußen hinhockt. Bingen Sie den Welpen immer wenn er nach dem Schlafen wach wird und immer nach dem Füttern ins Freie und beobachten Sie den Kleinen im Haus aufmerksam. Wenn er anfängt am Boden zu schnüffeln und ein Plätzchen sucht, um sich zu erleichten, tragen Sie ihn sofort nach draußen. Darum ist es von Vorteil, im Frühjahr oder Sommer einen Welpen zu sich zu nehmen. Es dauert einfach zu lange, Mantel, Stiefel und Handschuhe anzuziehen. Bis dahin ist es schon passiert. Halten Sie sich vor Augen, wenn ein Malheur passiert, dass nicht der Welpe unaufmerksam war, sondern Sie. Vergessen Sie bitte "Erziehungsmethoden" die darin bestehen, das Hündchen mit der Schnauze in seinen Urin zu tunken oder mit der zusammengerollten Zeitung zu schlagen. Besogen Sie sich für nachts einen Pappkarton, der so groß ist, dass das Körbchen mitsamt Welpen hinein passt und der so hoch ist, dass der Kleine allein nicht hinaus springen kann. Stellen Sie die Kiste nachts neben Ihr Bett, so dass Sie hören können, wenn der Welpe  unruhig wird und fiept, weil er nicht in sein Körbchen machen möchte. Jetzt können Sie schnell in die bereit gelegte Jogginghose springen  und Ihr Hündchen ins Freie bringen. Vergessen Sie nicht, Ihren Welpen zu loben, wenn er draußen seine Geschäfte verrichtet. So lernt er, was von ihm erwartet wird. Die meisten Welpen sind mit 4-5 Monaten so weit, dass sie tagsüber vier Stunden aufhalten können.

Tischmanieren

Obwohl das meiste vom Tisch des Menschen, sofern es nicht zu stark gewürzt, zu salzig, fettig oder süß ist, grundsätzlich für die Ernährung des Hundes geeignet ist, sollten Sie den Mops nicht vom Tisch füttern. Er wird sonst schnell zum lästigen und nervigen Bettler. Wenn Sie Reste von Ihrem Essen z.B. Nudeln, Reis, gedünstes Gemüse verfüttern wollen, dann füttern sie das aus dem Napf am üblichen Platz im Anschluss an Ihre Mahlzeit. Bitte geben Sie Ihrem Hund nie Schokolade oder Speisen, die Kakao enthalten, da Schokolade für Hunde giftig ist!

Unterwegs mit Mops

Der Mops ist ein charmanter Begleiter, nichts liebt er mehr, als mit seinem Menschen on tour zu sein....außer vielleicht mit seinem Menschen zu chillen. Für unterwegs brauchen Sie bei Hitze ein Hundetrinkfläschchen mit ausklappbarer Trinkschale, eine Flasche Wasser und ein Handtuch in das Sie ihren Mops im Notfall ( s. Hitze ) einwickeln können. Bei großer Kälte und gleichzeitig zu wenig Bewegung ein warmes, wasserdichtes Mäntelchen. Im Flugzeug passt der Mops in einer speziellen Hundereisetasche ins Handgepäck. Beim Transport im Auto sind Sie verpflichtet, Hunde mit speziellen Rückhaltesystemen zu sichern. Das sind entweder spezielle Brustgeschirre, mit denen der Hund am Sicherheitsgurt auf den Sitzen fixiert wird oder es sind Transportboxen, die im Kofferraum oder auf der Rückbank so sicher stehen, dass sie beim Bremsen nicht nach vorne geschleudert werden. Ich verwende eine Transportbox, die mit wenigen Handgriffen aufgeklappt werden kann und auf der Rückbank meines Autos steht. Ich kann nur empfehlen, Transportboxen zu verwenden, da sich der Hund durch die eingeschränkte Sicht und den Höhleneffekt der Box sehr viel sicherer fühlt und sich entspannt.  Wenn Sie einen relaxten Begleiter bei Autofahrten wünschen, sollten Sie von Welpenalter an mit Ihrem Hund Fahrten in diesen Boxen üben. 

Verloren

Eigentlich kann der Mops fast gar nicht verloren gehen, weil er so anhänglich ist und so sehr darauf bedacht ist, dass sein Mensch ihm nicht verloren geht. Aber trotzdem kann es passieren, dass Sie und Ihr Mops sich aus den Augen verlieren. Gut ist es dann, wenn der Mops einen Anhänger an seinem Geschirr trägt mit Ihrer Handynummer oder Ihrer Telefonnummer, so dass jemand, der den kleinen umherirrenden Moppel findet, Sie sofort anrufen kann. In jedem Fall sollte der Hund einen implantiereten Chip tragen ( das ist in vielen Bundesländern sogar Vorschrift ) über den die registrierten Besitzer ausfindig gemacht werden können. Sie sollten Ihren Hund auch bei TASSO eintragen lassen, einem Haustierregister, das bei der Rückführung entlaufener Haustiere hilft.

Waschen

Sie ahnen es bereits, ich empfehle, den Mops so wenig wie nötig zu waschen. Anders als in einigen Mopsbüchern empfohlen wird, rate ich davon ab, die Nasenfalte des Mops mit Babyöl oder anderen Pflegeprodukten zu reinigen. Sie zerstören mit diesen "Pflegeprozeduren" die natürliche Schutzfunktion der Haut und verursachen Probleme, die Sie zu vermeiden versuchen. Ich habe die Falten meiner Möppels noch nie bearbeitet und die Haut ist vollkommen gesund und tadellos.

X-treme Kampfschmuser

Der Mops ist nicht nur anhänglich und verschmust sondern ein Kampfschmuser und eine Knutschkugel. Er möchte am liebsten auf dem Schoß, mit im Bett oder zumindest ganz dicht ans Bein angekuschelt liegen. Wenn Ihnen das recht ist, werden Sie es zusammen garantiert kuschelig haben, wenn Ihnen das aber zuviel ist, sollten Sie dem Mops liebevoll und konsequent klar machen, dass sein Platz in seinem Körbchen ist.

You are my sunshine

Ohne Zweifel, der Mops bringt Sonnenstrahlen in das Leben seines Menschen. Er vertreibt schlechte Laune, er teilt unsere Traurigkeit, er bringt uns zum Lachen, er verführt uns zu einem Nickerchen und wegen ihm machen wir einen Spaziergang bei miesestem Wetter und erleben einen unvergesslichen Regenbogen.  In der langen Geschichte des Zusammenlebens von Mensch und Hund hat der Mensch durch Zucht und Auslese Hunderassen für alle möglichen Zwecke gezüchtet: zur Jagd, zum Hüten von Haus und Hof, zur Rettung verschütteter Menschen oder zum Ziehen von Lasten. Für alle diese Aufgaben ist der Mops völlig ungeeignet. Er wurde einzig und allein zur Begleitung und zur Freude seiner Menschen gezüchtet. Aber das beherrscht er perfekt! 

Zecken

Zecken sind blutsaugende kleine Spinnentiere, die sich auf der Haut von Säugetieren ( und Menschen ) festbeißen und und dort über Tage verbleiben, wo sie Blut saugen und gleichzeitig ein Sekret in die Bissstelle absondern, das die Blutgerinnung verhindert. Leider können in diesem Sekret auch Viren enthalten sein, die schwere Erkrankungen, z.B. Borreliose und Virusenzephalitis auslösen können. Da Zecken im hohen Gras oder im Gebüsch auf ihre Opfer warten, sollten Sie nach einem Spaziergang den Mops kurz überbürsten. Solange die Zecke sich noch nicht festgebissen hat, kann sie so entfernt werden. Wenn sie schon fest sitzt, sollte sie so bald wie möglich mit einer Zeckenzange entfernt werden. Es gibt Schutzimpfungen gegen einige der zeckenübertragbaren Krankheiten, die aber leider noch nicht so weit entwickelt sind. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt darüber. Bewährt haben sich auch chemische Mittel zur Zeckenabwehr, die auf die Haut aufgebracht werden entweder als Tropfen zwischen die Schulterblätter oder als Wirkstoff, den ein kleines Kunststoffhalsband kontinuierlich abgibt.  Neuerdings werden auch Halsketten mit ungeschliffenem Bernstein zur Zeckenabwehr angeboten. Die Ketten sollen durch Reibung auf dem Fell eine minimale elektrische Ladung erzeugen, die Zecken fernhält. Ich habe gerade erst so eine Kette gekauft, habe also noch keine Erfahrung damit....sieht aber sehr süß aus!